Tattoos entfernen – der beste Weg!

Namenszug, Porträt, chinesisches Schriftzeichen, kryptischer Sinnspruch oder Bildmotiv – Tattoos sind so vielfältig wie die Fantasie der Träger. Oft illustrieren die Körperbilder persönliche Vorlieben oder drücken Aspekte der Persönlichkeit aus.

Doch was kann man tun, wenn das einst stylische Motiv nur noch albern aussieht oder wegen eines Tattoos der neue, lukrative Job auf der Kippe steht? Hier erfahren Sie, welche Möglichkeiten und Wege es gibt, um Tattoos dauerhaft zu entfernen.

Laserbehandlung verspricht gute Erfolge

Der beste (und teuerste) Weg, um ein Tattoo dauerhaft zu entfernen, ist die Laserbehandlung. Bei dieser Methode werden die Farbpigmente in der Haut durch energiereiche Lichtimpulse zerstört. Besonders gut funktioniert dieses Verfahren bei roten und schwarzen Farbpigmenten. Bei brauner, gelber und violetter Farbe liefert die Laserbehandlung allerdings nur mäßige Ergebnisse. Der Grund liegt in der stärkeren Pigmentierung. Die Pigmente sind darüber hinaus feiner unter der Haut verteilt und heller. Das macht es für das Laserlicht schwieriger, sie zu zerstören. Den Abtransport der eliminierten Farbpigmente übernimmt der Körper.

Video: Lohnt sich eine Tattoo-Entfernung?

Hohe Kosten für die Entfernung

Die Laserbehandlung ist nicht nur für ihre Effizienz, sondern auch für die erträglichen Schmerzen bekannt. Allerdings müssen sich Betroffenen auf hohe Kosten einstellen. Eine Faustregel besagt, dass die Entfernung eines Tattoos den Preis für das Stechen um das Zehnfache übersteigt. Natürlich spielen dabei die Größe und die Anzahl der Sitzungen eine Rolle. Keinesfalls sollte aus Gründen der Kostenersparnis ein Discount-Angebot in Anspruch genommen werden. Pauschalaussagen wie: „Nach 2 Laser-Sitzungen ist nichts mehr zu sehen“ sind unseriös und halten in der Regel nicht, was sie versprechen. Seriöse Institutionen nennen lediglich eine Richtgröße, die auf Erfahrungswerten beruht.

 6 bis 12 Sitzungen sind realistisch

Die Entfernung eines Tattoos erfolgt nicht eben im Vorbeigehen während des Jahresurlaubs. Die Entfernung eines professionell erstellten Körperbildes erfordert zwischen 6 und 12 Sitzungen und dauert im Minimum ein halbes Jahr. Auf jede einzelne Sitzung folgt eine vier- bis achtwöchige Pause, in der sich die Haut regenerieren muss und die Farbpigmente vom Lymphsystem abtransportiert werden. Faktoren wie die Farbtiefen, die Bandbreite an Farben und die Größe haben maßgeblichen Einfluss auf die Behandlungsdauer. Da der Stoffwechsel nicht bei jedem Menschen gleich ist, kann es deutliche Unterschiede bei einzelnen Personen geben.

Mit regelmäßiger Pflege der Haut kann der Prozess der Tattooentfernung beschleunigt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist während der gesamten Behandlung tabu. Das Gleiche gilt für Sauna- und Schwimmbadbesuche. Mit sportlicher Betätigung sollte erst eine Woche nach der Sitzung wieder begonnen werden. Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an und beschleunigt den Abtransport der Farbpigmente. Detaillierte Informationen zum Zusammenhang zwischen Sport und Stoffwechsel halten einige Aussteller auf der virtuellen Gesundheitsmesse für Sie bereit.

Alternative Methoden zur Lasertechnik

Die wohl effektivste Art, ein misslungenes Tattoo loszuwerden, ist das sogenannte Cover-up. Das alte Motiv wird bei dieser Methode von einem neuen überdeckt. Professionelle Tätowierer erschaffen so aus einem ungeliebten Körperbild ein neues Kunstwerk. Vorher kann das alte Tattoo mithilfe der Lasertechnik aufgehellt werden, sodass keine verräterischen Spuren mehr an das ursprüngliche Bild erinnern.

Andere Methoden zur Tattooentfernung wie das mechanische Abschleifen der Haut oder das Einbrennen von Frucht- oder Milchsäure sind nicht nur schmerzhaft, sie zeigen oft auch nicht den gewünschten Erfolg. Hinzu kommt, dass bei diesen Techniken nicht selten unschöne Narben zurückbleiben und die Heilung sehr lange dauert. Ebenfalls von Narbenbildung begleitet ist das Entfernen eines Tattoos durch einen chirurgischen Eingriff. Dabei schneidet ein Arzt die Körperbemalung heraus und vernäht die Wunde. Die OP erfolgt in der Regel unter Vollnarkose.

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